Während die Schüler und Kindergartenkinder das erste Mal
Ferien haben, seit ich hier angekommen bin, müssen die Profes leider trotzdem
ins Colegio. Sie hatten Montag, Dienstag und Mittwoch jeweils den ganzen Tag
Lehrerversammlungen und ich hatte vormittags verschiedene Aufgaben und
nachmittags frei (so hatten die Ferien auch für mich was Gutes;)).
Am Montag durfte ich erstmal alle Gummistiefel der Kinder putzen und die Spielsachen aus dem Sandkasten waschen. Da ich dafür aber den ganzen Vormittag (von 7.30-12.30Uhr) Zeit hatte, konnte ich die Sache gemütlich angehen lassen, habe mir alles in der Sonne vorbereitet und zwischendurch sogar noch ein Eis gegessen, das ich im Kiosk des Colegios gekauft hatte.
Am Montag durfte ich erstmal alle Gummistiefel der Kinder putzen und die Spielsachen aus dem Sandkasten waschen. Da ich dafür aber den ganzen Vormittag (von 7.30-12.30Uhr) Zeit hatte, konnte ich die Sache gemütlich angehen lassen, habe mir alles in der Sonne vorbereitet und zwischendurch sogar noch ein Eis gegessen, das ich im Kiosk des Colegios gekauft hatte.
Am Nachmittag fuhr ich mit meiner Gastfamilie zu einem Malkurs, an dem meine
Gastbrüder, ihr Cousin und ich teilnahmen. Es hat sehr Spaß gemacht, auch wenn
ich nicht fertig geworden bin und es auch in den letzten Tagen noch nicht
geschafft habe, weiter daran zu arbeiten.
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| Dieses schöne Schmuckkästchen habe ich letzten Montag im Malkurs bemalt! |
Da nun alles blitzblank war, bekam ich am Dienstag die
Aufgabe, 100 Weihnachtsbäume aus Stoff für die Preescolargruppen
auszuschneiden. Dabei kam ich, man glaubt es kaum bei ungefähr 25°C, sogar
schon ein bisschen in Weihnachtsstimmung!
Allerdings habe ich nur 80 Stück an diesem
Vormittag geschafft und schnitt deswegen am Mittwoch Morgen die restlichen 20
Bäume aus, bevor ich die frisch gewaschenen Vorhänge aufhängen, den Puppen ihre
Kleider wieder anziehen und die Kissen in ihre Bezüge stecken und diese zunähen
sollte. Wir haben drei Kissen in unserem Salón und jedes Mal, wenn die Bezüge
davon gewaschen werden, dann trennen wir eine Naht auf, um das Kissen
rauszuholen und nähen es nach dem Waschen wieder zu. Ich habe jetzt schon
zweimal vorgeschlagen Knöpfe anzunähen, aber davon waren meine beiden
Kolleginnen nicht so begeistert – vielleicht kann ich es irgendwann doch noch
durchsetzen…
Da ich dafür keine 5 Stunden brauchte, bügelte ich die Vorhänge zunächst und putzte noch unsere Regale und räumte sie auf.
Da ich dafür keine 5 Stunden brauchte, bügelte ich die Vorhänge zunächst und putzte noch unsere Regale und räumte sie auf.
Nach diesen drei zwar entspannten, aber nicht sehr interessanten
Tagen, freute ich mich umso mehr auf den Ausflug in das Dorf El Carmen
außerhalb von Medellín heute, am Donnerstag. Der Bus mit den ganzen Lehrern des
Colegios fuhr schon um kurz nach 7 Uhr los und ich fühlte mich ein bisschen wie
auf einer Klassenfahrt.
Nach etwa 2 Stunden kamen wir endlich in El Carmen an und wurden super freundlich in der Waldorfschule dort von den Lehrern empfangen. Nach einer kurzen Begrüßung und einem kleinen Spielchen im gemeinsamen Kreis, gab es Frühstück und danach trafen sich die jeweiligen Fachlehrer, sowie die Kindergärtnerinnen in kleinen Gruppen, um sich auszutauschen und von den Erfahrungen der anderen profitieren zu können.
In dieser Zeit durfte ich mir mit der deutschen Freiwilligen, die an dieser Schule ihren Freiwilligendienst absolviert, das Dorf anschauen. Wir gingen zunächst die Hauptstraße entlang und schnell erkannte ich, was meine Gastmutter meinte, als sie mir erzählte, dass dieses Dorf für ihre Malerei auf Keramik bekannt sei; alle Häuser waren an ihrer Fassade mit buntem Keramik oder Mosaik verziert.
Nach etwa 2 Stunden kamen wir endlich in El Carmen an und wurden super freundlich in der Waldorfschule dort von den Lehrern empfangen. Nach einer kurzen Begrüßung und einem kleinen Spielchen im gemeinsamen Kreis, gab es Frühstück und danach trafen sich die jeweiligen Fachlehrer, sowie die Kindergärtnerinnen in kleinen Gruppen, um sich auszutauschen und von den Erfahrungen der anderen profitieren zu können.
In dieser Zeit durfte ich mir mit der deutschen Freiwilligen, die an dieser Schule ihren Freiwilligendienst absolviert, das Dorf anschauen. Wir gingen zunächst die Hauptstraße entlang und schnell erkannte ich, was meine Gastmutter meinte, als sie mir erzählte, dass dieses Dorf für ihre Malerei auf Keramik bekannt sei; alle Häuser waren an ihrer Fassade mit buntem Keramik oder Mosaik verziert.
Danach
gingen wir in den „parque“, der erst vor kurzer Zeit neu gemacht wurde und
schauten uns die Kirche dort an. Nachdem sie mir auch noch das Haus, in dem sie
dieses Jahr wohnt gezeigt und mir ihre Gastmutter vorgestellt hat, gingen wir
langsam zurück zum Colegio.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen (war sehr lecker, doch zum Nachtisch gab es eine Schüssel Milch mit aufgeweichtem Mais drinnen, was mir leider überhaupt nicht geschmeckt hat) wurden wir in drei Gruppen aufgeteilt und verbrachten immer etwa eine halbe Stunde an einer von drei Stationen, bevor wir zur nächsten wechselten. An meiner ersten Station backten wir Kekse in einem Steinofen.
An der zweiten bemalten wir kleine Schüsselchen und an der letzten formten wir Gefäße aus Ton.
Gegen 15.30Uhr machten wir uns schließlich wieder auf den
Heimweg und kamen gegen 17.30Uhr mit ungefähr 5 Lehrern im Bus im Colegio an,
da wir auf der Heimfahrt in jedem Stadtteil hielten, damit die Lehrer nicht zum
Colegio und wieder zurück fahren mussten.
Es war ein sehr schöner und interessanter Tag, es wurde sich wirklich viel Mühe gegeben, damit wir eine schöne Zeit dort haben und ich bin froh, dass ich mitfahren und den Tag miterleben durfte.
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| Parque von El Carmen |
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| Kirche im Parque |
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| im Inneren der Kirche |
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| die Straße vor dem Haus der Freiwilligen (es gibt wirklich viele Kutschen in El Carmen) |
Nach dem gemeinsamen Mittagessen (war sehr lecker, doch zum Nachtisch gab es eine Schüssel Milch mit aufgeweichtem Mais drinnen, was mir leider überhaupt nicht geschmeckt hat) wurden wir in drei Gruppen aufgeteilt und verbrachten immer etwa eine halbe Stunde an einer von drei Stationen, bevor wir zur nächsten wechselten. An meiner ersten Station backten wir Kekse in einem Steinofen.
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| Der Teig wurde nicht in einer Schüssel, sondern auf einem Tablett geknetet ... manches wird hier eben einfach anders gehandhabt! ;) |
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| Steinofen; hier kamen die Kekse schließlich zum Backen rein |
An der zweiten bemalten wir kleine Schüsselchen und an der letzten formten wir Gefäße aus Ton.
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| beim tonen |
Es war ein sehr schöner und interessanter Tag, es wurde sich wirklich viel Mühe gegeben, damit wir eine schöne Zeit dort haben und ich bin froh, dass ich mitfahren und den Tag miterleben durfte.
Morgen haben wir alle frei und deswegen breche ich schon um
5 Uhr morgens mit meiner Gastfamilie auf, um zum „Rio Claro“ zu fahren, wo wir
das ganze Wochenende verbringen werden. Aber mehr dazu gibt es, wenn ich wieder
zurück bin… ;)
Liebe Grüße
Eure Cosi
















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