Auch wenn ich immer sehr müde bin, wenn wir vom Colegio nach
Hause kommen und ich dann noch eine Stunde mit meinem Gastvater Spanisch lerne,
unternehme ich abendsmanchmal noch was. Wir besuchen dann Verwandte, gehen in Einkaufszentren,
Eis essen oder in einen der zahlreichen „parques“ (Parks).
Ich lebe mich hier immer mehr ein und die Verständigung mit meiner Gastfamilie funktioniert inzwischen erstaunlich gut. Wenn ich mit meinen beiden Gastbrüder (9 und 12 Jahre) zusammen Spiele spiel, lernen wir uns nicht nur besser kennen, sondern ich lerne dabei auch einfache Sachen wie Farben (bei UNO) und Zahlen (bei Mensch ärgere dich nicht).
Ich lebe mich hier immer mehr ein und die Verständigung mit meiner Gastfamilie funktioniert inzwischen erstaunlich gut. Wenn ich mit meinen beiden Gastbrüder (9 und 12 Jahre) zusammen Spiele spiel, lernen wir uns nicht nur besser kennen, sondern ich lerne dabei auch einfache Sachen wie Farben (bei UNO) und Zahlen (bei Mensch ärgere dich nicht).
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| Nala, unser sehr liebenswerter, aber manchmal ein bisschen wilder Hund :D |
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| unsere unidad |
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| der Ausblick aus meinem Zimmer ... |
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| ... und der Ausblick, wenn die Wolken am Morgen nach einer Gewitternacht aus der Großstadt aufsteigen |
Letzte Woche mussten Leah und ich zu einer Behörde, um uns zu
registrieren und einen Personalausweis von hier erstellen zu lassen. Kilian hat
uns begleitet, da er sowieso dorthin musste, um seinen fertigen Ausweis
abzuholen. Aus diesem Grund durften wir mit ihm zum ersten Mal mit der Metro
und danach mit dem Bus fahren, da wir bisher überall mit dem Auto hingefahren
sind. Obwohl hier auf jedem Personalausweis die Blutgruppe steht und ich nicht
wusste welche ich habe, haben wir gehofft, dass es bei mir auch ohne geht.
Natürlich ging es nicht und so wurden wir zum nächsten Labor geschickt, um dort
herauszufinden welche Blutgruppe ich habe. Als ich das Labor von außen sah, war
ich doch ein bisschen erstaunt, aber die Frau, die uns sie Türe öffnete wirkte
sehr nett und kompetent. Es war wirklich alles sehr klein drinnen und anstatt
mit einer Spritze Blut abzunehmen, stach sie mit der Nadel einer Spritze in
meinen Unterarm und ließ das Blut in ein kleines Reagenzglas fließen, dass sie
drunter hielt. Danach bekam ich einen desinfizierten Wattebausch auf die kleine
Einstichstelle gedrückt und sie untersuchte mein Blut. Der Blutgruppennachweis kostete mich 8.000
Pesos (ca.2,30€) und zeigte mir mal wieder, dass hier vieles anders läuft als
in Deutschland, aber auf eine andere Weise auch gut funktioniert.
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| das Labor, durch das ich nun weiß, welche Blutgruppe ich habe |
Ansonsten
verlief alles gut bei der Registration und wir können nächste Woche unsere
Ausweise abholen.
Nachdem wir auf dem Rückweg zunächst auf der falschen Straßenseite auf den Bus gewartet haben und danach nochmal ungefähr eine Viertelstunde gewartet haben bis das Bus endlich kam, waren wir sehr froh endlich zur Metro fahren zu können und rechneten nicht damit, dass die Fahrt nur einige Minuten später schon wieder zu Ende war für uns. Als wir an einer Ampel hielten fuhr uns nämlich ein PKW hinten drauf und während der Busfahrer ein Warnhütchen aufstellte (das übrigens später von einem weiteren PKW wahrscheinlich übersehen und einfach überfahren wurde) und sowas ähnliches wie das Ordnungsamt anrief (ist hier üblich bei Unfällen, erklärte uns Kilian), warteten wir im Bus. Nach etwa 15-20 Minuten sind wir mit dem Busfahrer zur nächsten Straßenecke gelaufen und durften kostenlos mit einem anderen Bus weiterfahren. Anscheinend kommt diese Art von Unfällen hier öfter vor, was mich bei den Verkehrsverhältnissen nicht wundert. So lernten wir Medellín bei unserem ersten „Ausflug“ ohne unsere Gastfamilien gleich richtig kennen, aber es ist zum Glück niemandem etwas passiert und wir hatten auch Zeit, sodass es kein Problem für uns war.
Nachdem wir auf dem Rückweg zunächst auf der falschen Straßenseite auf den Bus gewartet haben und danach nochmal ungefähr eine Viertelstunde gewartet haben bis das Bus endlich kam, waren wir sehr froh endlich zur Metro fahren zu können und rechneten nicht damit, dass die Fahrt nur einige Minuten später schon wieder zu Ende war für uns. Als wir an einer Ampel hielten fuhr uns nämlich ein PKW hinten drauf und während der Busfahrer ein Warnhütchen aufstellte (das übrigens später von einem weiteren PKW wahrscheinlich übersehen und einfach überfahren wurde) und sowas ähnliches wie das Ordnungsamt anrief (ist hier üblich bei Unfällen, erklärte uns Kilian), warteten wir im Bus. Nach etwa 15-20 Minuten sind wir mit dem Busfahrer zur nächsten Straßenecke gelaufen und durften kostenlos mit einem anderen Bus weiterfahren. Anscheinend kommt diese Art von Unfällen hier öfter vor, was mich bei den Verkehrsverhältnissen nicht wundert. So lernten wir Medellín bei unserem ersten „Ausflug“ ohne unsere Gastfamilien gleich richtig kennen, aber es ist zum Glück niemandem etwas passiert und wir hatten auch Zeit, sodass es kein Problem für uns war.
Wenn ihr über irgendetwas, was ihr hier in meinem Blog lest,
mehr erfahren wollt oder Fragen dazu habt, könnt ihr euch natürlich immer gerne bei mir melden!
Bis bald
Eure Cosima





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