Da Montag ein Feiertag war, fing also am Dienstag mein erster Arbeitstag an.
Zum Frühstück gab es bisher immer einen salzigen Keks, Waffeln, sowas ähnliches wie Zwieback (was sie hier aber Toast nennen) oder ein weißes, ziemlich weiches Brot.
Morgens esse
ich mit meinen beiden Gastbrüdern zusammen und danach fährt uns mein Gastvater
etwas wild, aber zum Glück nicht lang zum Colegio, wo sich unsere Wege trennen.
Während die Jungs sich in ihre Klassen aufmachen, gehe ich in eine der beiden
Kindergartengruppen, ziehe meine Arbeitsschürze über und helfe den zwei
Erzieherinnen den Raum vorzubereiten. Dazu gehört Kekse und Rosinen für die
Kinder bereitstellen und das Essen, dass es später noch gibt vorzubereiten, wie
beispielsweise Arepas (runde Maisfladen) toasten, Brokkoli kochen oder Säfte
machen.
Eine knappe halbe Stunde später kommen die Kinder. Einige werden, wie auch in Deutschland, von ihren Eltern gebracht, andere kommen mit Kleinbussen an, von denen sie zu Hause abgeholt wurden. Damit die Erzieherinnen trotzdem regelmäßig mit den Eltern kommunizieren können, hat jedes Kind ein kleines Buch in dem jedem Morgen nach einer Nachricht der Eltern geschaut wird.
Danach dürfen die Kinder ungefähr eine Stunde frei im Raum spielen, wobei der Raum eher spärlich ausgestattet ist, da es wenig Spielsachen gibt, damit die Kinder sich gemäß der Waldorfpädagogik frei entwickeln können und ihnen möglichst wenig vorgegeben wird. Teilweise finde ich dies sehr spannend, da man oft sieht, dass die Kinder sehr fantasievoll mit einem Stück Holz oder ähnlichem spielen. Auf der anderen Seite finde ich es schade, dass die Kinder keine Bücher haben, die sie anschauen können, denn ich denke auch dieser Aspekt ist wichtig für den Lernprozess der Kinder. Außerdem hatten die Kinder diese Woche nie die Möglichkeit etwas zu malen oder zu basteln und ich bin gespannt, ob diese Tätigkeiten auch sonst nie vorgesehen sind.
Nach dem Ankommen und dem Spielen gibt es Obst für die Kinder. Je nachdem welcher Wochentag ist, gibt es verschiedenes Obst. Mittwochs ist es beispielsweise Ananas und freitags Mango.
Die nächste Stunde wird draußen verbracht. Entweder dürfen die Kinder in dem großen Garten spielen, wo es viel zum Spielen, Klettern und Entdecken gibt oder es wird ein Spaziergang über das riesige Gelände des Colegios gemacht. Da kommt man an einem Bach vorbei, geht durch ein kleines Wäldchen und die Kinder können sich auf mehreren Wiesen austoben.
Nach dieser Phase waschen sich alle Kinder die Hände und setzten sich an einen langen Tisch. Am oberen Ende des Tisches sitzt eine Erzieherin und erzählt eine Geschichte, die von der Epoche abhängig ist. Danach gibt es wieder etwas zu essen und zu trinken, was auch wieder vom Wochentag abhängig ist, mittwochs Arepas mit Käse und Kakao und donnerstags Brot mit Marmelade und Saft. Wenn eines der Kinder das Getränk nicht mag, muss es dies erst probieren, bzw. ein paar Schlucke davon trinken, bevor es Wasser bekommt.
Danach dürfen die Kinder nochmal etwa eine Stunde draußen spielen, bevor es in den Abschlusskreis geht, die Erzieherin nochmal eine Geschichte erzählt und es ein bisschen Gemüse für die Kinder gibt, beispielsweise Karotte am Mittwoch und Brokkoli am Freitag.
Danach werden die Kinder wieder entweder von ihren Eltern oder von den Bussen heimgefahren. Und damit endet der Arbeitstag im Kindergarten für mich.
Eine knappe halbe Stunde später kommen die Kinder. Einige werden, wie auch in Deutschland, von ihren Eltern gebracht, andere kommen mit Kleinbussen an, von denen sie zu Hause abgeholt wurden. Damit die Erzieherinnen trotzdem regelmäßig mit den Eltern kommunizieren können, hat jedes Kind ein kleines Buch in dem jedem Morgen nach einer Nachricht der Eltern geschaut wird.
Danach dürfen die Kinder ungefähr eine Stunde frei im Raum spielen, wobei der Raum eher spärlich ausgestattet ist, da es wenig Spielsachen gibt, damit die Kinder sich gemäß der Waldorfpädagogik frei entwickeln können und ihnen möglichst wenig vorgegeben wird. Teilweise finde ich dies sehr spannend, da man oft sieht, dass die Kinder sehr fantasievoll mit einem Stück Holz oder ähnlichem spielen. Auf der anderen Seite finde ich es schade, dass die Kinder keine Bücher haben, die sie anschauen können, denn ich denke auch dieser Aspekt ist wichtig für den Lernprozess der Kinder. Außerdem hatten die Kinder diese Woche nie die Möglichkeit etwas zu malen oder zu basteln und ich bin gespannt, ob diese Tätigkeiten auch sonst nie vorgesehen sind.
Nach dem Ankommen und dem Spielen gibt es Obst für die Kinder. Je nachdem welcher Wochentag ist, gibt es verschiedenes Obst. Mittwochs ist es beispielsweise Ananas und freitags Mango.
Die nächste Stunde wird draußen verbracht. Entweder dürfen die Kinder in dem großen Garten spielen, wo es viel zum Spielen, Klettern und Entdecken gibt oder es wird ein Spaziergang über das riesige Gelände des Colegios gemacht. Da kommt man an einem Bach vorbei, geht durch ein kleines Wäldchen und die Kinder können sich auf mehreren Wiesen austoben.
Nach dieser Phase waschen sich alle Kinder die Hände und setzten sich an einen langen Tisch. Am oberen Ende des Tisches sitzt eine Erzieherin und erzählt eine Geschichte, die von der Epoche abhängig ist. Danach gibt es wieder etwas zu essen und zu trinken, was auch wieder vom Wochentag abhängig ist, mittwochs Arepas mit Käse und Kakao und donnerstags Brot mit Marmelade und Saft. Wenn eines der Kinder das Getränk nicht mag, muss es dies erst probieren, bzw. ein paar Schlucke davon trinken, bevor es Wasser bekommt.
Danach dürfen die Kinder nochmal etwa eine Stunde draußen spielen, bevor es in den Abschlusskreis geht, die Erzieherin nochmal eine Geschichte erzählt und es ein bisschen Gemüse für die Kinder gibt, beispielsweise Karotte am Mittwoch und Brokkoli am Freitag.
Danach werden die Kinder wieder entweder von ihren Eltern oder von den Bussen heimgefahren. Und damit endet der Arbeitstag im Kindergarten für mich.
Es gibt zwei
Kindergartengruppen, in denen die Kinder zwischen 1 ½ und 3 Jahren sind, sodass
Leah in einer ist und ich in der anderen. Da eine der beiden Erzieherinnen aus
Leahs Gruppe am besten Englisch kann und ich mich natürlich noch ziemlich
schwer tue mit der Sprache, haben wir seit Freitag die Gruppen getauscht und
obwohl ich auch die Erzieherinnen der anderen Gruppe mag, fühle ich mich nun
wohler bei der Arbeit. Diese Woche waren außerdem in jeder Gruppe je ein Junge
aus der Schule, von dem ich zuerst vermutete, dass er ein Praktikum macht, doch
dann erfuhr ich, dass Jugendliche, die in der Schule etwas anstellen, eine
gewisse Zeit im Kindergarten aushelfen müssen. Die Anwesenheit der beiden Jungs
wurde auch gleich genutzt, sodass der Sandkasten umgegraben, das Klettergerüst
repariert und geschliffen wurde.
Nachdem alle
Kinder abgeholt wurden, gehen wir in die Mensa essen und haben insgesamt eine
Stunde Mittagspause. Diese Woche wurde noch entschieden, womit wir uns
nachmittags beschäftigen können, da wir jeden Tag außer donnerstags bis 15Uhr
bleiben, da wir auf 8 Arbeitsstunden am Tag kommen müssen. Ab nächster Woche
werden wir also montags Gemüse für die Suppe am nächsten Tag schneiden und
danach Spielsachen für die Kinder basteln. Dienstags und mittwochs werde ich
den Musikunterricht der Oberstufe besuchen und den Lehrer, so gut ich es kann,
unterstützen und freitags werden wir beide in der Bibliothek sein.
Da das Colegio
eine Privatschule/ ein Privatkindergarten ist, gehen dort nur Kinder reicher
Familien hin und alles was ich davon berichte trifft nur auf dieses Colegio und
keinesfalls auf die staatlichen Schulen und Kindergärten zu!
Es tut mir
Leid, dass dieser sehr lange Eintrag keine Fotos enthält, aber da es
Hauptsächlich um meine Arbeit hier geht, ist es ein bisschen schwierig mit
Fotos. Aber ich bin mir sicher, dass ihr bald ein paar Fotos zu sehen bekommt,
wenn ich die Stadt erkunde und vielleicht Ausflüge in die Umgebung mache.
Ich hoffe ihr hattet trotzdem Spaß beim Lesen!
Ich hoffe ihr hattet trotzdem Spaß beim Lesen!
Bis bald
Eure Cosima
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